Branchentreff für die Klebeband-Industrie
Henkel Tapes Symposium 2010
Die Herstellung von Klebebändern für Konsumenten und industrielle Anwendungen, gerade auch für die Verpackungsindustrie, ist ein hoch spezialisierter Industriezweig und nach Meinung der Henkel AG & Co. KgaA, Düsseldorf, mit hohem Zukunftspotential versehen. Beim Henkel Tapes Symposium 2010 informierten sich Klebebandhersteller aus ganz Europa über die neuesten Technologien und Branchentrends im Markt für Haftklebstoffe.
UV-härtende Klebstoffe vorgestellt
Ein aktuelles Produktbeispiel für die kontinuierliche Weiterentwicklung von Haftklebstoffen präsentierte Henkel mit Duro-Tak UV 5200 für High-Performance Klebebandanwendungen. Die UV-Technologie verbindet die Vorteile von klassischen Schmelzklebstoffsystemen mit denen von lösemittelhaltigen Acrylat-Klebstoffen. Duro-Tak UV 5200 wird zwar zunächst heiß aufgetragen, härtet dann jedoch innerhalb kürzester Zeit unter UV-Licht aus. Neben einer guten Wasserbeständigkeit wird durch die Photovernetzung zugleich auch eine hohe innere Festigkeit des Klebstoffs gewährleistet, so dass dieser - anders als bei klassischen Schmelzklebstoffen - auch bei Temperaturen über 100 °C temperaturbeständig bleibt. Eine Eigenschaft, die bislang nur lösemittelhaltigen Acrylat-Klebstoffen vorbehalten war. Darüber hinaus könnten Hersteller von Klebebändern mit Duro-Tak UV 5200 auch den Produktionsprozess deutlich effizienter und nachhaltiger gestalten. Neben dem Wegfall von Lösemitteln ließen sich mit der neuen Klebstofftechnologie hohe Auftragsgewichte realisieren; zugleich entfielen die kostenintensiven und energieaufwendigen Trocknungszeiten im Ofen, heißt es abschließend.
st